Beim Besuch des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Mexiko am 19. März in Cancún ging es neben der Politik auch um die Wirtschaft. Die Unternehmerdelegation, die den Bundespräsidenten begleitete, wurde von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Gitta Connemann, geleitet. Die Delegation kam mit der mexikanischen Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum, mit Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard, Außenminister Juan Ramón de la Fuente und Energieministerin Luz Elena González Escobar zusammen. Dabei erläuterten die mexikanischen Politiker ihnen den Plan México, ein Bündel aus Infrastrukturprojekten, die die Wirtschaft des Landes stärken und auch ausländischen Unternehmen Geschäftschancen eröffnen sollen.
An dem Treffen nahmen neben der Wirtschaftsdelegation auch vier Mitglieder des Kammervorstands der AHK Mexiko teil: der Präsident des CAMEXA-Vorstands Martin Toscano (Evonik Industries de México), der Vizepräsident Alexander Firsching (Robert Bosch México), Dr. Cristian von Schulz-Hausmann (Merck) und der Kammergeschäftsführer Johannes Hauser. Der informierte die Teilnehmer der Wirtschaftsdelegation, allesamt Vertreter des deutschen Mittelstands, über die Erfahrungen deutscher Unternehmen im Land.
Anschließend wurden beim Treffen mit der mexikanischen Staatspräsidentin und dem deutschen Bundespräsidenten auch konkrete Probleme von deutschen Unternehmen in Mexiko angesprochen. Johannes Hauser dankte bei der Gelegenheit dem mexikanischen Wirtschaftsminister Ebrard für die gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Hindernisse zu beseitigen, auf die Kammermitglieder im operativen Tagesgeschäft treffen.