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Urteil zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

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Das Urteil schafft einen Präzedenzfall für die Durchführung interner Untersuchungen und die Verhängung disziplinarischer Maßnahmen in Fällen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.

Recht
© Herbinisaac (Pixabay)

Das am 17. Oktober 2025 veröffentlichte Urteil ist für Unternehmen von besonderer Relevanz, da es einen Präzedenzfall für die Durchführung interner Untersuchungen und die Verhängung disziplinarischer Maßnahmen in Fällen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz schafft. Darauf weist das Mitgliedsunternehmen der Kammer, die Anwaltskanzlei Von Wobeser y Sierra, hin. Ein ordnungsgemäß dokumentiertes Verfahren, das auf internen Richtlinien basiert und unter Berücksichtigung einer Geschlechterperspektive durchgeführt wird, kann eine arbeitsrechtliche Trennungsentscheidung rechtlich stützen und die Verteidigung der Organisation gegenüber möglichen Anfechtungen stärken.

 

Das Kollektive Gericht des 32. Gerichtsbezirks entschied, dass die Anzeigen von vier Medizinstudentinnen, die in einer internen Untersuchung bestätigt wurden, ausreichende Beweise für sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz darstellten. Das Gericht hob hervor, dass die Kohärenz und Beständigkeit der Zeugenaussagen die Glaubwürdigkeit der Opfer belegten, ohne dass vollständige oder dokumentarische Beweise erforderlich seien, da die Übereinstimmung der Aussagen und die Schwere des Verhaltens ausreichten, um die Kündigung des Arbeitsverhältnisses zu rechtfertigen.

 

Für detaillierte Informationen klicken Sie bitte hier, um die vollständige spanischsprachige Mitteilung der Kanzlei Von Wobeser y Sierra als PDF-Datei herunterzuladen.
 

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