CAMEXA auf der Hannover Messe 2018

Mexiko war Partnerland bei der Hannover Messe 2018, die vom 23. bis 27. April stattfand. Die AHK Mexiko war am Gemeinschaftsstand des Partnerlandes vertreten, wo die Experten der Kammer deutsche Unternehmer über die Möglichkeiten informierten, die ihnen Mexiko als Markt und Produktionsstandort bietet.

Das CAMEXA-Team bei der Hannover Messe (von links): der stellvertretende Geschäftsführer Andreas Müller, Außenhandels-Expertin Sabine Schulte und Geschäftsführer Johannes Hauser. Auf der Messe zugegen waren auch der Kammerpräsident Dr. Edmund Duckwitz sowie mehrere Vorstandsmitglieder.

Das Interesse an Mexiko war trotz der ungewissen Ausgang der Verhandlungen des nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA groß.

Zugleich beteiligten sich die Mitarbeiter der AHK Mexiko bei Symposien, die verschiedene Facetten des Landes beleuchteten.

Vorgestellt wurde mit CAMEXA-Beteiligung das mexikanische Modell der dualen Berufsausbildung, in dessen Entwicklung und Umsetzung CAMEXA eng eingebunden ist.

Gemeinsam mit dem Unternehmer-Dachverband CCE, dem mexikanischen Bildungsministerium (SEP) und deutschen Partnerorganisationen präsentierten der Kammerpräsident Dr. Edmund Duckwitz und der stellvertretende CAMEXA-Geschäftsführer Andreas Müller den Status Quo des Modells und gaben einen Ausblick auf den weiteren Ausbau.

Derzeit absolvieren 5.000 Auszubildende in 13 Bundesstaaten eine Ausbildung nach dem mexikanischen Modell. Angeboten werden vor allem technische Berufe und Berufe aus dem Dienstleistungssektor, besonders im Tourismus. Nach und nach soll das Modell um weitere Berufszweige erweitert werden.

CAMEXA-Geschäftsführer Johannes Hauser (rechts im Bild, Foto: Santander) berichtete, dass viele mexikanischen Unternehmen im Zuge der NAFTA-Diskussion erkannt hätten, wie wichtig eine Diversifizierung des Außenhandels jenseits des US-Marktes sei. Bei CAMEXA habe man ein wachsendes Interesse mexikanischer Unternehmer am deutschen Markt registriert. Dies zeige sich vor allem an einer steigenden mexikanischen Beteiligung an Messen in Deutschland.

Am Rande der Messe wurde eine engere Kooperation mit dem Bundesstaat Mexiko sowie mit Querétaro vereinbart. Im Bild (von links): CAMEXA-Geschäftsführer Johannes Hauser, Kammerpräsident Dr. Edmund Duckwitz, Querétaros Gouverneur Francisco Dominguez Servién und Wirtschaftsminister Marco Antonio del Prete Tercero bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding, das eine engere Zusammenarbeit u.a. bei der Umsetzung nachhaltiger Energielösungen, der dualen Ausbildung und der Industrie 4.0 vorsieht.

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