Mehrheit der Mitgliedsunternehmen der AHK Mexiko plant 2019 Investitionen im Land

Leichte Abschwächung gegenüber Vorjahr / Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2018

Mexiko-Stadt, den 6. Dezember 2018. 61 Prozent der Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Mexiko) planen 2019 Investitionen in dem nordamerikanischen Land. Dies ergab die jüngste Konjunkturumfrage der AHK Mexiko von Ende November 2018. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Investitionsabsicht um 7 Prozentpunkte ab.

Nach der dynamischen Investitionstätigkeit der vergangenen Jahre, u.a. im Zuge des Baus von drei Autofabriken der deutschen Hersteller Audi, Mercedes-Benz und BMW sowie der Fertigungserweiterung bei Volkswagen und den damit einhergehenden Reinvestitionen von Zulieferbetrieben, ist die leichte Abschwächung mit einer Konsolidierung der Investitionen erklärbar.

Folgerichtig reichen auch die geplanten Neueinstellungen nicht ganz an den Vorjahreswert heran: 49 Prozent der Unternehmen gaben an, die Personalstärke 2019 aufstocken zu wollen, 41 Prozent wollen sie unverändert lassen. Vor einem Jahr hatten noch 55 Prozent angegeben, neues Personal einstellen zu wollen.

Der AHK-Umfrage zufolge haben 59 Prozent der Mitgliedsfirmen 2018 ein Umsatzplus verzeichnet. 19 Prozent der Unternehmen haben ein Ergebnis auf der Höhe des Vorjahres registriert.

Unverändert kritisch wird die Sicherheitslage im Land bewertet. Befragt, ob die Unsicherheit Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit hat, geben 47 Prozent an, die Problematik sei für sie relevant (2017: 45 Prozent). 14 Prozent bezeichnen das Thema als „sehr relevant“ (2017: 11 Prozent), während 39 Prozent der Unternehmen angaben, die Unsicherheit habe keine oder nur geringe Auswirkungen (2017: 44 Prozent).

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