Duale Ausbildung: Deutsch-mexikanische Kooperation bekräftigt

  • Die binationale Kooperation bei der dualen Ausbildung geht weiter.

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding im Juli haben Deutschland und Mexiko die Absicht bekundet, die Kooperation bei der dualen Ausbildung fortzusetzen.

Bei der Unterzeichnung der Erklärung im historischen Gebäude des mexikanischen Ministeriums für Bildung (SEP) im Zentrum von Mexiko-Stadt sagte Erziehungsminister Moctezuma Barragán, derzeit gebe es mexikoweit 4.000 Auszubildende. Die Zahl solle sich aber in naher Zukunft deutlich erhöhen.

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt Niels Annen stimmte ihm zu. Die duale Ausbildung sei geeignet, auch in Mexiko ein integraler Bestandteil des Angebots zur Wissensvermittlung zu werden. 100.000 Auszubildende, so der Vertreter der Bundesregierung, sei eine realistische Zielmarke.

Arbeitsministerin Luisa María Alcalde ergänzte, das Regierungsprogramm Jóvenes Construyendo el Futuro könne die Grundlage für einen Ausbau der dualen Ausbildung sein.

Neben den deutschen Institutionen CAMEXA, GIZ, Deutscher Botschaft sowie den Bundeseinrichtungen BIBB und GOVET sind auch Österreich und die Schweiz in das Projekt eingebunden.

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