DIHK erwartet deutsche Auslandsinvestitionen auf Rekordniveau

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet nach Aussagen seines Außenwirtschaftschefs Volker Treier, dass 2018 ein "Rekordjahr für deutsche Auslandsinvestitionen" wird.

"Die Industrieunternehmen wollen ihre Ausgaben für Investitionsprojekte im Ausland sogar noch stärker steigern als zuletzt", berichtete Treier dem "Handelsblatt" von den Ergebnissen der Erhebung "Auslandsinvestitionen in der Industrie", der rund 5.200 Unternehmensantworten zugrunde liegen.

Demnach planen 36 Prozent der international aktiven Betriebe mit höheren Budgets als noch 2017 (33 Prozent). Der DIHK rechnet damit, dass die neuen Investitionsvorhaben der deutschen Unternehmen im Ausland in diesem Jahr weltweit ein Plus von gut 200.000 Arbeitsplätzen bringen werden.

"Zum Jahresende werden dann rund 7,6 Millionen Beschäftigte in Unternehmen im Ausland mit deutscher Beteiligung arbeiten", so Treier. Ein Großteil der Jobs entfalle auf die Industrie, aber auch Handel und Dienstleistungen profitierten.

Download der Umfrageergebnisse

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