Deutsch-mexikanischer Expertenaustausch zum Wassersektor

Welche Lösungen kann die deutsche Wasserwirtschaft für mexikanische Bundesstaaten und Kommunen bieten? Wie können Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz im Bereich der Abwasserbehandlung gesteigert und das Projektmanagement verbessert werden?

Im Rahmen der Exportinitiative Umwelttechnologien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und unterstützt vom DIHK wurden diese Fragen in zwei von der AHK Mexiko organisierten Workshops am 12. und 13. September in Querétaro und Aguascalientes diskutiert. Dabei fand ein Ideenaustausch zwischen Vertretern aus Technik und Verwaltung der Comisión Estatal de Aguas Querétaro, der Secretaría de Sustentabilidad, Medio Ambiente y Agua de Aguascalientes und von Kommunen aus dem Bundesstaat Aguascalientes und Experten von deutschen Unternehmen statt. Ziel war, die deutsch-mexikanische Zusammenarbeit im Wassersektor nachhaltig zu stärken.

Bei den Workshops wurden unter anderem verschiedene Betreibermodelle für Abwasserbehandlungsanlagen und Erfolgsbeispiele von energieeffizient operierenden Anlagen in anderen Ländern vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge der beiden Vertreter von deutschen Unternehmen (Rafaela Craizer von der Firma Black Forest Solutions und Francisco Mendoza vom Unternehmen Fichtner) wurden Arbeitsgruppen gebildet, um auf Basis der in den Präsentationen vermittelten Erfahrungen Pläne für künftige Projekte zu entwickeln. Dabei kristallisierten sich als zentrale Erkenntnisse der Workshops insbesondere die Wichtigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen administrativem und technischem Personal und die Bedeutung einer soliden Projektstrukturierung für den Erfolg zukünftiger Wasserinfrastrukturvorhaben heraus.

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