Exportinitiative Umwelttechnologien

Die Exportinitiative Umwelttechnologien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) soll deutsche Umwelttechnologien global bekannter machen und so einen konkreten Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und besseren Lebensbedingungen leisten.

Expertentreffen in Querétaro.

Bei der Exportinitiative Umwelttechnologien steht zunächst der Wassersektor im Fokus: Im Rahmen des Projektes „Kommunale Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung - deutsches Know-how für eine nachhaltige und innovative Wasserwirtschaft in Mexiko“ werden Experten von deutschen Unternehmen und mexikanische Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors zusammengebracht. Ziel ist es, mit dem Einsatz innovativer Umwelttechnologien aus Deutschland einen Beitrag für eine nachhaltigere Gestaltung der kommunalen Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung des Landes zu leisten. Erreicht werden sollen Verbesserungen bei der Wasserverfügbarkeit und Wasserqualität sowie bei den Abläufen im Management durch die Adoption von Best-Practice aus Deutschland.

Voneinander lernen, um Verbesserungen umsetzen zu können.

2018 wurden bereits vier Workshops mit Experten von deutschen Unternehmen und lokalen Entscheidungsträgern in den Bundesstaaten Aguascalientes, Estado de México und Querétaro durchgeführt. Zudem erstellten die Experten von CAMEXA eine Kurzanalyse zur Situation des mexikanischen Wassersektors sowie ein Zusatzdokument zu Finanzierungsoptionen für Wasserprojekte. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse des Projektes in einem Strategiepapier zusammengefasst.

Im März 2019 besichtigen deutsche Unternehmensvertreter Kläranlagen im Bundesstaat Aguascalientes, um so den konkreten Modernisierungsbedarf zu analysieren.